für Forschung und Entwicklung

Biogasomat BGM 2 - 4 / 5000 MT

Biogasomaten dienen zum Nachweis der möglichen Biogasausbeute von Gärsubstraten im diskontinuierlichen Betrieb.  Sie bestehen je nach Ausführung aus doppelwandigen Edelstahlgefäßen mit 5000 ml Nennvolumen (Wassermaß).Der Einsatz ist sowohl im mesophilen (38°C)  als auch im thermophilen (55°C) Bereich möglich. Die Temperaturregelung der Warmwasserheizung erfolgt über ein Display am Steuerschrank. Die Trockensubstanzgehalte sollten nicht höher als 12% sein. Die eingesetzten Substrate müssen frei von jeglichen Störstoffen (Steine, Metalle usw.) sein.

 

Analysetechnik Typ FLEX A2-4/5000

Für die Gasanalyse verwenden wir am Markt bewährte Technik.
Das von uns hierzu eingesetzte Awi FLEX Sytem ist für die Biogasomaten der Baureihen BGM 2-4/5000 als FLEX A2-4/5000 einsetzbar.
Es kann eine Online-Analyse der Mengenanteile und die Gaszusammensetzung für Methan, Kohlendioxod, Sauerstoff, Schwefelwasserstoff und Wasserstoff realisiert werden. Mittels Datenlogger ist es möglich die gemessenen Werte in Tabellen bzw. Kurven auf dem PC auszuwerten. Für den Testzeitraum kann eine Gasmengenmessung durchgeführt werden.
Die Messstellenzahl ist flexibel und es bestehen optional Erweiterungsmöglichkeiten für weitere Sensoren.

 

Extraktionseinheit Typ EXT 2/5000

Speziell entwickelt für den Eintrag von flüssigen Medien im Perkolationsverfahren und zum mechanischen Extrahieren. Sie wird in Verbindung mit Dosierpumpsystemen für den Perkolateintrag im Laborbereich verwendet.
Die Extraktionseinheit ist für Substrate mit einem Trockensubstanzgehalt < 10% einsetzbar.
Durch die beiden schwenkbaren Behälter mit einem Nennvolumen von 5000 ml können verschiedene Arbeitsebenen abgedeckt werden. Die integrierten Rührer sind in der Drehzahl stufenlos regelbar.
Alle Input-Materialien sollten frei von mineralischen, silikathaltigen, metallischen und nichtmetallischen Störstoffen sein.

 

Laborextruder

Speziell entwickelter Laborextruder für den Aufschluss biogener Rohstoffe durch  thermomechanische Desintegration.
Der Laborextruder kann zum Zerkleinern, Zerfasern (bis Zellaufschluss) sowie zur intensiven Vermischung mit ausgewählten Zuschlagstoffen eingesetzt werden.
Die Drehzahl ist mittels Frequenzumrichter im Bereich bis 50 Hz (ca. 10- 90 U/min) stufenlos regelbar.  Auch eine Reversierbarkeit kann vorgesehen werden. Materialen wie Metalle, Glas und Sedimente dürfen nicht  im Laborextruder verarbeitet werden.
Optional sind Zusatzmodule zum Verdichten und Einbringen biogener Rohstoffe lieferbar.

 

Labor- und Messcontainer

mögliche Messungen:

  • Bestimmung des Trockensubstanz (TS) - Gehaltes von Materialien
  • Bestimmung des organischen Trockensubstanz (oTS) - Gehaltes von Materialien
  • Beschickung im diskontinuierlichen oder kontinuierlichen Betrieb
  • die Versuche können in verschiedenen Temperaturbereichen betrieben  werden (psychrophil, mesophil oder thermophil)
  • die Versuche können mit verschiedenen Rührwerkseinstellungen und -intervallen betrieben werden
  • die quantitative Gasbestimmung erfolgt über 4 Ritter- MilliGas-Counter  (je 1 Exemplar pro Fermenter)
  • qualitative Gasbestimmung über vollautomatisierte  Awite- Auswerteeinheit
  • graphische Auswertung des Ergebnisses direkt in der Auswerteeinheit


quantifizierbare gasförmige Stoffe sind:

  • Methan (CH4)
  • Kohlenstoffdioxid (CO2)
  • Sauerstoff (O2)
  • Wasserstoff (H2)
  • Schwefelwasserstoff (H2S)

Doppelmantel-Hydrolysereaktor HR 900/TM

Insbesondere beschickbar mit zerkleinerten lignozellulosehaltigen Reststoffen (Weizenstroh), Gärresten bzw. Gärrestfiltraten, Wasser, ggf. weiteren Co-Fermenten und optional mit Enzymlösungen. Es erfolgt eine intensive Durchmischung, bevor das Substrat  in die Fermentation weitergeleitet wird.
Der Hydrolysereaktor ist als Pfropfenstromreaktor mit einem Volumen von <1 m³ ausgeführt, mit mittig liegendem Paddelrührwerk.  Er kann im Labor- oder kleintechnischen Bereich primär als Hydrolysestufe im Vorfeld entsprechend großer Biogasanlagen betrieben werden. Der Einsatz erfolgt im mesophilen bzw. thermophilen Bereich.  
Optional ist der Hydrolysereaktor als Fermenter verwendbar.  

Der Reaktor ist im kontinuierlichen Verfahren oder im Batchbetrieb einsetzbar.

 

Trocknungsschrank

Der Trocknungsschrank ist für die Behandlung (Bedampfen/Erhitzen/Abkühlen) von Versuchsmaterialien (z. B. Versuchs-platten aus Holzfaserstoffen) im Labormaßstab bestimmt.
Dazu wird eine Formenwanne mit dem Versuchsmaterial in den Trocknungs-schrank eingeschoben und der Schrank verschlossen. Je nach Bedarf kann der Probekörper mit Dampf oder / und Heißluft oder Frischluft beaufschlagt werden.
Der Wärmeträger Luft durchdringt dabei den Probekörper mittels Zwangsbelüftung (Ventilator). Zusätzlich kann dazu Sattdampf eingesprüht werden. Je nach Erfordernis kann der pneumatische Kreislauf über Stellklappen in Umluft- oder Frischluftbetrieb arbeiten.



Die von uns entwickelte Labortechnik wird an Universitäten und Instituten im Laborbereich eingesetzt.
Wir entwickeln Technik, die Ihren Aufgaben angepasst ist. Unsere Techniker beraten Sie gerne.

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