
Unser Unternehmen erhält die Ehrenplakette 2012 beim "Großen Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung. [Oktober 2012]
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Das mit Inertstoffen belastete Altholz gelangt über ein vorgelagertes Vergleichmäßigungsmodul in den Wasserbehälter des SSM. Inerte Störstoffe sind vor allem silikatische Bestandteile mit einer Dichte größer 1 g/cm³. Diese werden durch Dichtetrennung ausgeschieden und mittels einer Inert- Kratzerkette vom Boden des Behälters abgezogen.
Im Behälter angebrachte Leitbleche garantieren eine Schutzfunktion, indem sie verhindern, dass Material in die Ketten und Umlenkrollen gelangt und diese blockiert. Die Störstoffe werden somit ausschließlich in den Bereich der Kratzer geleitet. Dabei erfolgt die Entschlammung über den am Boden befindlichen Kratzeraustrag in einen bereitgestellten Störstoffcontainer.
Das im Behälter aufschwimmende Altholz trägt eine Holzkratzerkette aus dem Behälter auf ein Band zur weiteren Verarbeitung aus. Das Holz erfährt eine Oberflächenbenetzung durch ein im SSM integriertes Paddel.
Die Höhe des Wasserstandes im Behälter bestimmt wesentlich den Holzstofftransport. Eine Wasserstandsoptimierung erfolgt mittels Schwimmerventil.
Als Konstruktionswerkstoff für Gestelle und Behälter kommt vorzugsweise Baustahl S235JR zum Einsatz.
Durch die Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten und Kundenwünsche ist jede Größe und Form praxisgerecht als Sondermaschine konstruier – und herstellbar.
Alle Anlagenteile aus unlegiertem Stahl werden mit einer umweltfreundlichen Mehrschichtlackierung versehen.
| Behälter | ||
| Nutzinhalt | ca. 4,3 m³ | |
| Füllstand max. | 1000 mm | |
| Füllstand min. | 995 mm | |
| Stoffdurchsatz max. | ca. 12 m³/h oder 3 t/h (kontinuierliche Beschickung) | |
| Optional ist der Einbau einer 3 KW Heizpatrone über einen Anschluß 1 ½ Zoll im Behälter möglich. | ||
| Kratzer Inert | ||
| Drehzahl | 2,6 U/min | |
| E- Anschlußwert | 0,55 kW, 230/400 V, 50 Hz, IP 55. | |
| Fördergeschwindigkeit | 0,05 m/s | |
| Stofftransport max. | ca. 500 kg/h | |
| Kratzer Holz | ||
| Drehzahl | 5 - 25 U/min (regelbar) | |
| Nenndrehzahl | 5 U/min | |
| E- Anschlußwert | 2,2 kW, 230/400 V, 50 Hz, IP 55 | |
| Fördergeschwindigkeit | 0,6 m/s (theor. Größe!) | |
| Stofftransport max. | ca. 12 m³/h oder 3 t/h | |
| Altholz / Verarbeitungseigenschaften | ||
| Schüttdichte | 0,1 – 0,25 kg/l | |
| Korngröße | 120 x Vkt 20 mm | |
| Überkornanteil | (bis 150 x Vkt 25 mm) < 25 Masse % | |
| Metallkleinteile | < 1 Masse % | |
| Fremdinertstoffe | c< 3 Masse % (z.B. Asche, Sand, Steine) | |
Die Siebklassifizierung, das Zerlegen körperlicher Massengüter in unterschiedliche Kornklassen, zählt zu den wichtigsten Arbeitsprozessen der Verfahrenstechnik. Außer den exakten Trennen nach Korngrößen können durch Siebung aber auch Aufgaben wie Anreichern, Vorsieben, Kontrollsieben o.ä. übernommen werden.
Um den Einsatz der Siebtechnik besonders wirtschaftlich zu gestalten, werden zusätzliche Prozesselemente integriert, welche "gleichzeitig" abgearbeitet werden können. Dazu gehören beispielsweise das Fördern, das Vereinzeln (Auflockern) oder das Abscheiden (durch Trommelmagnet-Abscheider).
Die im eigenen Hause konstruierten und hergestellten Vibrosiebe auf der Basis der Schwingförderrinnen stellen eine robuste und zuverlässige Variante der Siebtechnik dar. Die geschlossenen Böden der Rinnen werden durch Siebböden ersetzt.
Das abgesiebte Material fällt in direkt unter dem Vibrosieb aufgestellte Container bzw. Bunker oder wird über Flachbänder abtransportiert.
Basierend auf den langjährigen Erfahrungen hinsichtlich der Vibrotechnik bieten wir unseren Kunden darüber hinaus eine Vielzahl spezieller Vibrationssiebtechniken für unterschiedlichste Anwendungen.
Wie bei den Schwingfördergeräten passen wir alle Vibrationssiebmaschinen dem individuellen Fall an. Dadurch ist es möglich, flexibel beim Eingliedern in schon bestehende Anlagen zu reagieren und auch bei größeren Platzproblemen die"maßgeschneiderte" Lösung zu finden.
Alle Vibrosiebe können mit Abdeckungen versehen werden.
Als Rohstoffquelle ist die Restholzaufbereitung für die Ersatzbrennstoff-, Zellstoff-, Papier- und Spanplattenindustrie von hohem Wert. Jeder Zweig benötigt aber nur eine bestimmte Größe der sogenannten Hackschnitzel. Deshalb sind z.B. Sägewerke und Altholzaufbereiter daran interessiert, das bei ihnen anfallende Restholz zerkleinern, nach bestimmten Größen zu sortieren und für diese Industrien bereitzustellen.
Zusatzeinrichtungen als Ausgabeeinheiten von Shreddern und Brechern auf Bais der Vibrationstechnik erlauben eine Größensortierung der Stoffströme unmittelbar nach dem Zerreißen, Zerquetschen oder Zerschneiden großer Holzstücke.
Das Rotationssieb wird zur Trennung der Holzpellets von Unterkornanteilen (z.B. Staub) verwendet.
In einem zylindrischen Gehäuse befindet sich ein Rotorsieb mit einem speziellen,aufgeschraubten Siebgewebe.
An der Bodenplatte sind, um 180° versetzt, die Ausläufe der Pellets und für den Unterkornanteil angeordnet.
Das Rotorsieb wird über die Antriebswelle von einem Kegelradgetriebemotorangetrieben.
Genau zentrisch über dem Rotorsieb befindet sich der Einlauf des Siebgutes.
Der Getriebemotor versetzt das Rotorsieb in eine konstante Drehbewegung.
Das Siebgut fällt auf das Siebgewebe, dabei wird der Überkornanteil (Pellets)durch die entstehenden Fliehkräfte nach außen zum Pelletauslauf geschleudert.
Der Unterkornanteil fällt durch das Siebgewebe. Er wird mittels der angeschraubten Bürsten zum Siebaustrag geschoben und verläßt so das Rotorsieb.
| Antriebsleistung | 3 kW; 230 / 400 V; 50 Hz |
| Antriebsdrehzahl | 54 U / min |
| Durchmesser Rotorsieb | 900 mm |
| Maschenweite | 4,0 mm |
| Gewicht | ca. 400 kg |